Stefan Geiger

erhielt seine musikalische Ausbildung in Köln, Trossingen, Bremen, Paris und Philadelphia. Zu seinen Lehrern zählten Branimir Slokar (Posaune) und Peter Eötvös (Dirigieren). Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe für Posaune.
Stefan Geiger begann seine Karriere in jungen Jahren zunächst als Soloposaunist an der Bayerischen Staatsoper in München, wenig später wechselte er als Soloposaunist zum Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks nach Hamburg. 1996 übernahm er nach dem Abschluss seines Kapellmeisterstudiums die künstlerische Leitung des Landesjugendorchesters Bremen, zugleich wurde er auf eine Professur für Posaune und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg berufen. Im Jahre 2002 wurde ihm die Leitung des Hochschulorchesters der Hochschule für Künste Bremen anvertraut, mit dem er bis 2007 herausragende Projekte präsentierte.
Besondere Aufmerksamkeit widmet er der Aufführung neuer Musik. So dirigiert er seit mehreren Jahren regelmäßig in der renommierten Reihe „das neue werk“ des Norddeutschen Rundfunks Hamburg. Dabei entstanden neben Aufnahmen ‚moderner Klassiker‘ Ersteinspielungen mit Werken von Unsuk Chin, Georg Katzer, Poul Ruders und Per Norgard.
2004 dirigierte er als Co-Dirigent zusammen mit Christoph von Dohnányi mehrere Konzerte des NDR-Sinfonieorchesters. Im gleichen Jahr leitete er im Rahmen des von Leonard Bernstein gegründeten Schleswig Holstein Musikfestivals vier Konzerte mit Werken von Zemlinsky und Beethoven. Ein vielbeachtetes Debut am Pult des Festivalorchesters, zumal weitere Dirigenten des Orchesters während diesem Sommer Weltstars wie Valery Gergiev und Christoph Eschenbach waren. Im Mai 2006 begeisterte Geiger das Publikum mit den Würzburger Philharmonikern mit einem eindrucksvollen Wagner-Programm. In der Saison 2008/09 dirigierte er unter anderem das Ensemble Resonanz und die Nürnberger Symphoniker. Seine Auslandsengagements führten ihn bis nach China, wo er mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gastierte.


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